Der Putter
Golf Wissen | Putter
Der Putter
Der Putter ist der wichtigste Schläger auf dem Putting Grün und wird für die letzten Schläge zum Einlochen des Balls verwendet. Mit ihm wird der Ball nicht geschlagen, sondern kontrolliert gerollt. Ziel ist es, den Ball mit möglichst wenigen Schlägen ins Loch zu befördern.
Der Putter unterscheidet sich deutlich von allen anderen Golfschlägern. Er besitzt in der Regel keinen Loft oder nur einen minimalen Loft, damit der Ball sauber über den Boden rollt und nicht abhebt. Die Schlagfläche ist meist flach und dafür ausgelegt, Präzision und Gefühl zu vermitteln.
Es gibt viele verschiedene Putterformen, zum Beispiel Blade-Putter, Mallet-Putter oder moderne High-MOI-Putter. Sie unterscheiden sich in Größe, Gewicht und Balance. Welche Variante am besten passt, ist sehr individuell und hängt vom persönlichen Puttstil, vom Schwungbogen und vom Gefühl des Spielers ab.
Beim Putten spielen Technik, Konzentration und Distanzgefühl eine entscheidende Rolle. Ein ruhiger, pendelartiger Schwung sowie eine stabile Körperhaltung sind besonders wichtig. Kleine Fehler können bereits große Auswirkungen auf die Richtung und Länge des Putts haben.
Der Putter wird ausschließlich auf oder direkt am Putting Grün eingesetzt. Außerhalb des Grüns darf er zwar benutzt werden, ist dort jedoch meist weniger effektiv als andere Schläger mit mehr Loft.
Beispiel für den Einsatz des Putters
Ein Spieler liegt nach seinem Annäherungsschlag etwa acht Meter vom Loch entfernt auf dem Putting Grün. Für den nächsten Schlag wählt er seinen Putter. Mit einem ruhigen und gleichmäßigen Schwung rollt er den Ball in Richtung Loch.
Der Ball bleibt etwa 50 Zentimeter vor dem Loch liegen. Mit einem weiteren kurzen Putt locht der Spieler ein und beendet das Loch mit zwei Putts. Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig der Putter für ein gutes Ergebnis auf dem Grün ist.