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Die Geschichte des Golfballes
"Der vom Spieler gebrauchte Ball muß den Spezifikationen in Anhang III über Höchstgewicht, Mindestgröße, Symmetrie der Gugelform, Anfangsgeschwindigkeit und Flugweite unter festgesetzten Testbedingungen entsprechen." So besagt es Regel 5-1. Damit der moderne Ball diesen Anforderungen genüge tut, darf er nicht größer sein wie 42,67 Millimeter und nicht schwerer sein wie 45,93 Gramm. Wer weiß schon genau wie der Ball von morgen aussieht ? Wohl niemand, aber wie der Ball von Früher aussah, läßt sich erklären...

Irgendwann hat irgendein Urzeitmensch mit seiner Keule gegen einen Stein geschlagen. Golf oder ein schon lange vergessener Vorläufer des Spieles waren somit geboren. Der Neandertaler nannte den durchs spielen rundlich gewordenen Stein Ball. Fraglich, ob schon den Urmensch das maximal erlaubte Gewicht von 45,93 Gramm groß interessiert hat. Im Laufe der Zeit, entwickelten Menschen aller Rassen einen erstaunlichen Einfallsreichtum, wenn es darum ging mehr oder weniger Sinnvolle Materialien für Bälle zu ersinnen. Kaum eine Pflanze oder Tier daß in der Entwicklungsgeschichte des Balles nicht schon mal zur Produktion herhalten mußte. Sogar menschliche Köpfe fanden, wenn auch nicht für Golf, während dunklerer Zeiten ihre Verwendung. Der erste einigermaßen funktionstüchtige Ball für ein golfähnliches Spiel war wohl eine geschnitzte Holzkugel. Zusammen mit einem Holzschläger war auch dies sicher schon ein faszinierender Zeitvertreib. Irgendwann, so erzählen uns die Geschichtsbücher hat ein "alter" Römer gekochte Federn in ein kleines, von innen vernähtes Ledersäckchen gestopft. Er preßte das Säckchen in eine runde Form und wartete bis die Federn trocken waren. Fertig war der erste "Featherie-Ball". In den darauffolgenden Jahrhunderten wurde so manches Spiel mit Schläger und Ball gespielt und wieder vergessen. Paganica, Camuca, jeu de mail oder Kolfen, alles Spiele zu denen man Bälle braucht. Man schnitzt sich welche oder stopft wo kein Geflügel zur Hand war den Featherie sogar mit Haaren aus. Auch als irgendwelche holländische Schotten das Golfen entwickelten, benötigten sie Bälle. Auch sie standen vor dem Problem, daß der besser fliegende Featherie sehr empfindlich und aufwendig in der Herstellung war. Eine Tatsache, die das Spiel irgendwann den reichen vorbehielt.

1848 kam die große Wende. Der Gutta-Percha-Ball eroberte die Golfwelt. Er war der erste Ball, der industriell herstellbar in großen Stückzahlen produziert werden konnte. Er war aus einem kautschukähnlichen Material gefertigt und sorgte auf Grund seiner Härte, für einige Veränderungen im Schlägerbau. Auch der Golfschwung mußte sich dem neuen Ball unterwerfen. Der an sich flacher fliegende Ball veranlaßte die Golfwelt steiler zu schwingen, mit all seinen Konsequenzen au den Rest des Schwunges.

Fünfzig Jahre lang versuchte man den Gutty zu verbessern, bis Coburn Haskell auf die geniale Idee kam einen Gummifaden um einen festen Kern zu wickeln und mit einer Gutta-Percha Schale versehen. Der Haskellball veränderte das Spiel, zu dem was heute Golf nennen. Er flog höher und an die dreißig Meter weiter als der Gutty. Bei schlechter getroffenen Bällen reduzierte sich der Schlagwiderstand beträchtlich. Durch den höher fliegenden Ball entwickelte sich auch der Golfschwung wieder zu einer flacheren Schwungebene. Die Griffe mußten nun nicht mehr so dick umwickelt werden und ließen die Schläger graziler wirken. Harry Vardon konnte endlich so greifen wie es ihn später berühmt machen würde.

Vom Stein bis zum modernen Multi-Layer-Ball hat sich einiges getan. Was sich in Zukunft noch tut, wir werden es sehen ...

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